Die private Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den komplexesten Versicherungen überhaupt. Umso wichtiger ist es, dass hierbei keine Fehler gemacht werden, die im schlimmsten Fall den Versicherungsschutz im Leistungsfall gefährden können.
Gerade für Kammerberufe wie Rechtsanwälte, Steuerberater oder Ärzte ist die eigene Arbeitskraft der zentrale Vermögenswert.
In diesem Beitrag erfährst du 10 häufige Fehler bei der BU-Versicherung und wie du diese vermeiden kannst.
Warum eine BU-Versicherung wichtig ist und worin sich diese zum berufsständischen Versorgungswerk unterscheidet, erfährst du in unserem Beitrag: Berufsunfähigkeitsversicherung für Kammerberufe.
- 1. Gesundheitsfragen unerhrlich beantwortet
- 2. Tarife nicht anhand der AVBs verglichen
- 3. Eine zu geringe BU-Rente abgesichert
- 4. Eine zu kurze Laufzeit vereinbart
- 5. Keine Dynamik und garantierte Rentensteigerung vereinbart
- 6. Versicherung mit abstrakter Verweisung abgeschlossen
- 7. Nicht auf Nachversicherungsgarantien geachtet
- 8. Berufsspezifische Besonderheiten nicht berücksichtigt
- 9. BU Tarif ausschließlich nach dem Preis ausgewählt
- 10. Berufsunfähigkeitsversicherung ohne professionelle Beratung abgeschlossen
- Fazit
- FAQs: Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Kammerberufe
1. Gesundheitsfragen unerhrlich beantwortet ❌
Der wohl schwerwiegendste Fehler beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine unvollständige oder falsche Beantwortung der Gesundheitsfragen. Das erleben wir häufig bei bestehenden Verträgen.
Vor dem Abschluss einer BU-Versicherung erkundigt sich der Versicherer anhand von Gesundheitsfragen, wie es um deinen Gesundheitszustand steht. Zugegebenermaßen können diese Fragen recht knifflig sein.
Dadurch wird entschieden, ob und unter welchen Voraussetzungen (z.B. Risikozuschlag oder Ausschluss von Vorerkrankungen) du einen Versicherungsschutz bekommst. Verständlicherweise möchte kein Versicherer Menschen mit vielen oder schweren Vorerkrankungen versichern, die mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu einer Berufsunfähigkeit führen könnten.
Das Problem dabei: Werden die Gesundheitsfragen nicht vollständig oder richtig beantwortet, kann der Versicherer im Krankheitsfall die Leistung kürzen oder vom Vertrag zurücktreten. Dafür hat der Versicherer verschiedene juristische Instrumente (§19 VVG).
Viele Antragsteller
- vergessen abgefragte Arztbesuche.
- geben Diagnosen ungenau an.
- lassen Behandlungen bewusst weg oder gehen davon aus, dass diese nicht relevant wären.
Selbst viele Berater schauen leider nur auf den Profit und unterstützen ihre Kunden nicht umfassend bei diesem Schritt. Wie gehen wir hierbei vor?
Wir arbeiten mit einem strukturierten Prozess:
- Aufarbeitung der Gesundheitshistorie mit unserem eigenen Gesundheitsfragebogen.
- Anforderung und Aufarbeitung der Krankenakte.
- Anonyme Risikovoranfrage bei Versicherern.
Insbesondere die Anforderung der Krankenakte vom Arzt oder der Krankenkasse ist ein wichtiger Schritt. Kunden können damit relevante Arztbesuche und Beratungen der letzten Jahre nicht vergessen. Zudem werden falsch abgerechnete Diagnosen durch Ärzte und Therapeuten vor dem Abschluss geklärt, sodass im Leistungsfall erst gar keine Verzögerungen eintreten.
2. Tarife nicht anhand der AVBs verglichen ❌
Viele Versicherte kennen die Vertragsdetails im Kleingedruckten – genauer gesagt in den Versicherungsbedingungen – nicht. Ehrlicherweise haben wir Verständnis hierfür, wer liest schon gerne das Kleingedruckte in 30 bis 50 Seiten? Selbst Juristen und Rechtsanwälte tun das erfahrungsgemäß selten bei ihrer Absicherung. Die Versicherungsbedingungen sind aber entscheidend!
In der Praxis vergleichen viele Berater oder Versicherungsvergleichsportale die BU-Tarife anhand des Preises, Rating-Siegeln oder werben mit “Sonderkonzepten”, die berufsbezogene Begriffe wie “Anwalt”, “Notar”, “Ärzte” oder “Klinik” tragen.
Allerdings sagt all das nichts über den Leistungsumfang eines BU-Tarifs aus! Die Leistungsstärke sowie eventuelle Ausschlüsse und Einschränkungen eines BU-Tarifs zeigen sich durch einen Vergleich der Versicherungsbedingungen. Nur was dort schriftlich geregelt ist, ist entscheidend. Darauf hast du einen Rechtsanspruch im Krankheitsfall.
Zum Beispiel:
– Welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind versichert?
– Besteht ein weltweiter Versicherungsschutz?
– Wie sind die Nachversicherungsoptionen ausgestaltet?
– Gibt es Leistungseinschränkungen bei Verkehrsdelikten?
Mithilfe spezieller Software vergleichen wir die BU-Tarife in den Versicherungsbedingungen anhand von aktuell 118 Leistungskriterien. Dadurch können wir aufzeigen, was bspw. die Top 5 BU-Versicherer am Markt sind und welche Klauseln für bestimmte Berufsgruppen wie Ärzte oder Rechtsanwälte wichtig sind.
Und keine Sorge: Keiner muss mit uns über 118 Leistungskriterien Wort für Wort durchgehen. Außer du hast Lust darauf oder bist ein Jurist 😉
3. Eine zu geringe BU-Rente abgesichert ❌
Wähle eine Rentenhöhe, die deinen
Lebensstandard absichert. Dabei sollte die abzuschließende BU-Rente dein
aktuelles Nettoeinkommen absichern oder bei Gutverdienern zumindest ein Großteil davon. Vergesse nicht, dass im Leistungsfall folgende Punkte weiterhin bezahlt werden müssen:
- Miete oder Immobilienfinanzierung
- Lebenshaltungskosten
- Altersvorsorge
- Krankenversicherung
Wichtig für Mitglieder eines Versorgungswerkes wie Rechtsanwälte, Steuerberater oder Ärzte: Die meisten BU-Versicherer rechnen bei der finanziellen Angemessenheitsprüfung die BU-Rente aus einem Versorgungswerk ab einer bestimmten Absicherungshöhe zu 50% an.
Das bedeutet im Ergebnis, dass die maximale Absicherungshöhe für Versorgungswerk-Mitglieder im Vergleich zu “normalen” Berufsgruppen begrenzt ist. Diese Regelung ist unserer Meinung nach völliger Nonsens, da die meisten Versorgungswerke erst bei einer 100-prozentigen Berufsunfähigkeit eine Leistung erbringen und somit möglicherweise eine geringe Unterversicherung besteht.
4. Eine zu kurze Laufzeit vereinbart ❌
Ein weiterer klassischer Fehler ist eine zu kurze Vertragslaufzeit. Viele BU-Verträge enden beispielsweise bereits mit 60 oder 62 Jahren, obwohl das reguläre Renteneintrittsalter deutlich später liegt. Ein Risiko entsteht genau in der Phase, in der eine Berufsunfähigkeit altersbedingt besonders wahrscheinlich wird.
Am besten sollte die Leistungs- und Versicherungsdauer bei 67 Jahren, also bis zum regulären Renteneintrittsalter, liegen. Wenn mit steigendem Alter genug Vermögen aufgebaut wurde, kann der Vertrag ja immer noch vorzeitig gekündigt werden. Bei einer Kürzung der Vertragslaufzeit sollte genau überlegt werden, ob ausreichend bestehendes Vermögen vorhanden ist, wodurch eine mögliche Lücke im Krankheitsfall geschlossen werden kann.
5. Keine Dynamik und garantierte Rentensteigerung vereinbart ❌
Inflation reduziert langfristig die Kaufkraft. Ohne Anpassungsmechanismen verliert eine einmal vereinbarte BU-Rente über die Jahre erheblich an Wert. Daher sind folgende Klauseln wichtig in deinem Vertrag:
A) Beitragsdynamik:
Dadurch erhöht sich deine BU-Rente bis zu einem Leistungsfall jährlich um einen bestimmten Prozentsatz, z.B. um 3 oder 5 Prozent. Die Absicherung passt sich
den steigenden Lebenshaltungskosten und dem Einkommen regelmäßig an. Für die jährlich höhere Absicherung steigt auch der Zahlbeitrag.
In guten BU-Tarifen kannst du Jahr für Jahr entscheiden, ob du die Dynamik annimmst oder nicht, ohne dabei das Erhöhungsrecht für die Zukunft zu verlieren.
Beispielsweise wären 3.000 €, die heute vereinbart werden, nach 15 Jahren aufgrund der Inflation nur noch etwa 2.071 € wert. Im Folgenden eine vereinfachte Darstellung:
B) Garantierte Rentensteigerung (Leistungsdynamik):
Neben der Beitragsdynamik existiert auch die garantierte Rentensteigerung, die vielen Kunden oft gar nicht bekannt ist. Die obige Beitragsdynamik erhöht die BU-Rente bis zum BU-Leistungsfall. Doch was ist danach?
Bei einer Berufsunfähigkeit steigt die Rente für die weitere Dauer nicht mehr automatisch an. Es gibt zwar sogenannte Überschüsse durch die Versicherer, die auch im Leistungsfall an die Kunden in Form steigender Rente weitergegeben werden. Allerdings sind diese nicht garantiert.
Hier hilft die garantierte Rentensteigerung, die durch einen Preisaufschlag im Vertrag am Anfang mit integriert werden kann. Dadurch steigt die BU-Rente garantiert weiterhin bei einer Berufsunfähigkeit um einen bestimmten Prozentsatz. Ein üblicher Wert sind 2% pro Jahr. Gerade wenn eine Berufsunfähigkeit früh im Leben eintretet und lange andauern sollte, ist die garantierte Rentensteigerung goldwert.
6. Versicherung mit abstrakter Verweisung abgeschlossen ❌
Du solltest darauf achten, dass dein Versicherer auf die abstrakte Verweisung verzichtet. Das bedeutet, dass der Versicherer dich als berufsunfähige Person nicht auf einen anderen Beruf verweisen kann, der aufgrund deiner Ausbildung und Erfahrungen theoretisch ausgeübt werden könnte bzw. deiner Lebensstellung (soziale Wertschätzung und Vergütung) entspricht.
Ob es tatsächlich eine solche Stelle auf dem Arbeitsmarkt gibt und du diese erhältst, ist dabei übrigens irrelevant. Ein Verzicht auf die abstrakte Verweisung bietet dir also eine höhere Sicherheit, dass die Leistungen auch tatsächlich ausgezahlt werden, wenn du deinen aktuellen Beruf nicht mehr ausüben kannst. Fairerweise muss man sagen, dass moderne BU-Anbieter auf die abstrakte Verweisung verzichten. Allerdings sollte es klar in den Versicherungsbedingungen formuliert werden. Im Folgenden ein positives Beispiel:
Wichtiger Exkurs: Neben der abstrakten Verweisung gibt es auch noch die konkrete Verweisung, von der viele Kunden noch nie etwas gehört haben. Bei der konkreten Verweisbarkeit prüft ein Versicherer im Leistungsfall (Erstprüfung) oder auch später (Nachprüfung), ob der Betroffene freiwillig eine andere Tätigkeit ausübt und deshalb die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente verweigert werden könnte.
Hier gibt es unterschiedliche Regelungen am BU-Markt. Die Prüfung erfolgt meistens anhand der Kriterien Ausbildung und Erfahrung, Vergütung und soziale Wertschätzung. Es sollte darauf geachtet werden, dass diese Kriterien klar und kundenfreundlich definiert sind. Es gibt auch BU-Anbieter, die auf die konkrete Verweisung für bestimmte Berufsgruppen verzichten (z.B. für Ärzte, Rechtsanwälte, Notare, …). Aktuell verzichtet ein BU-Anbieter darauf sogar für alle Berufe!
In unserer Beratung klären wir unsere Kunden darüber ausführlich auf.
7. Nicht auf Nachversicherungsgarantien geachtet ❌
Nachversicherungsgarantien erlauben es dir, den Versicherungsschutz ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen. Dies ist besonders wichtig bei Veränderungen in deinem Leben wie Heirat, Geburt eines Kindes, Kauf einer Immobilie oder einem deutlichen Anstieg des Einkommens.
BU-Versicherer unterscheiden zwischen Nachversicherungsgarantien ohne Ereignis und Nachversicherungsgarantien, die ein bestimmtes Ereignis voraussetzen. Wichtig wäre bei diesem Thema, dass das Höchstalter, bis zu dem Rentenerhöhungen möglich sind, möglichst hoch angesetzt ist sowie möglichst viele Ereignisse für die Erhöhung möglich sind.
Hier ein Beispiel zweier BU-Anbieter von Ereignissen, die bei der Nachversicherungsoption mit Ereignis möglich sind oder nicht (Quelle: PremiumCircle Tarifinhalte):
8. Berufsspezifische Besonderheiten nicht berücksichtigt ❌
Neben den allgemeinen wichtigen Kriterien sollte eine BU-Versicherung individuell auf den konkreten Beruf zugeschnitten sein. Spezielle Berufsrisiken sind beispielsweise für Ärzte in der Praxis relevanter als für Steuerberater oder Rechtsanwälte.
Hilfreich ist beispielsweise für Ärzte die Infektionsklausel als vereinfachter Leistungsauslöser für eine Berufsunfähigkeit. Dadurch soll der BU-Leistungsanspruch erleichtert werden, wenn die versicherte Person aufgrund des Infektionsschutzgesetzes ein Tätigkeitsverbot auferlegt bekommt.
Ein solches Tätigkeitsverbot kann vor allem Ärzte, Zahnärzte oder Pflegepersonal betreffen. Es sollte darauf geachtet werden, wie die Infektionsklausel inhaltlich ausgestaltet ist. Einige Anbieter begrenzen die Infektionsklausel auf bestimmte Berufsgruppen und einige Anbieter sehen auch Leistungen ohne ein behördlich angeordnetes Tätigkeitsverbot vor.
Im Folgenden ein Beispiel, bei dem die Infektionsklausel von 3 Anbietern gegenübergestellt wird (Quelle: PremiumCircle Tarifinhalte):
Eine weitere wichtige Klausel für Selbstständige ist bspw. die Umorganisationsklausel. Im Gegensatz zu Angestellten geht man bei Selbständigen davon aus, dass sie eine andere Einflussmöglichkeit auf die Organisation ihrer Tätigkeit haben.
Durch der Umorganisationsklausel kann der Versicherer geltend machen, dass der Selbstständige die Kanzlei oder den Arbeitsplatz umorganisieren kann (z.B. bestimmte Aufgaben an Mitarbeiter zuweisen) und somit die Zahlung der BU-Rente umgehen.
Hierbei ist es wichtig, dass eine mögliche Umorganisationsklausel kundenfreundlich ausgestaltet ist und unter bestimmten Voraussetzungen der Versicherer auf eine Umorganisation verzichtet.
9. BU Tarif ausschließlich nach dem Preis ausgewählt ❌
Der Zahlbeitrag ist wichtig, aber er sollte nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein. Unterschiede zwischen BU-Tarifen können enorm sein, etwa bei:
- Leistungsdefinitionen
- Nachversicherungsmöglichkeiten
- Möglicher Service im Leistungsfall
Zudem sagt der Preis nichts über den Leistungsumfang des BU-Anbieters in den Versicherungsbedingungen aus. Die Kosten einer BU-Versicherung hängen vielmehr von folgenden Faktoren ab: Alter beim Abschluss, Gesundheitszustand, Berufsgruppe, Höhe der BU-Rente, Dauer der Laufzeit oder Zusatzoptionen wie die AU-Klausel oder garantierte Rentensteigerung.
10. Berufsunfähigkeitsversicherung ohne professionelle Beratung abgeschlossen ❌
Die Berufsunfähigkeitsversicherung gehört zu den komplexesten Versicherungen überhaupt. Ohne fachkundige Beratung werden wichtige Details häufig übersehen, zum Beispiel:
- fehlerhafte Gesundheitsangaben
- unpassende Vertragsgestaltung
- fehlende Optionen für spätere Anpassungen
Häufig erleben wir Fehler bei bestehenden Verträgen, die online über Vergleichsrechner abgeschlossen werden. Online-Vergleichsportale heben oft nur den Preis hervor und orientieren sich nicht am Leistungsumfang in den Versicherungsbedingungen.
Zudem solltest du dich fragen, welche Unterstützung du in einem möglichen Leistungsfall erwarten kannst. Wir haben beispielsweise direkte Ansprechpartner bei den Versicherungsgesellschaften und können so unsere Kunden bestmöglich begleiten.
Umgekehrt sollte man auch seinen Berater hinterfragen. Denn die Wahrheit ist, dass man als Berater Produkte von Dritten (also die BU-Tarife der jeweiligen Versicherungsgesellschaft) an Kunden vermittelt, die man selber nicht inhaltlich geschrieben oder im schlechtesten Fall nicht mal selbst gelesen hat. So oft erleben wir in der Praxis, dass Kunden unpassende BU-Tarife verkauft bekommen.
Die Wahrheit steckt im Kleingedruckten. Hier sind Leistungsinhalte und Leistungsumfang definiert und daher bildet das die Grundlage bei unseren Beratungen, um unseren Kunden die bestmögliche Lösung zu ermöglichen. Wir analysieren das Kleingedruckte Wort für Wort.
Fazit ✅
In diesem Beitrag haben wir dir 10 Fehler aufgelistet, die du beim Abschluss einer privaten BU-Absicherung vermeiden solltest. Diese Absicherung ist zu wichtig und komplex, um auf einen qualifizierten Berater zu verzichten. Unsere BU-Beratung besteht aus 3 Schritten:
- 1: Ordentliche Aufarbeitung der Gesundheitshistorie mithilfe deiner Krankenakte vom Arzt/von der Krankenkasse, um später den Schutz nicht zu gefährden.
- 2: Tarifanalyse anhand der Versicherungsbedingungen und berufsspezifischen Besonderheiten.
- Die individuelle Tarifausgestaltung hinsichtlich der Rentenhöhe, der Laufzeit und wichtiger Klauseln wie Dynamik oder garantierter Rentensteigerung.
Möchtest du dich zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung beraten lassen?
Als ungebundene Versicherungsexperten für Kammerberufe unterstützen wir dich bei der:
- Gesundheitsprüfung & Vertragsgestaltung
- Auswahl geeigneter BU-Tarife
- optimalen Rentenhöhe
FAQs: Häufige Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung für Kammerberufe
Was sind die häufigsten Fehler bei der Berufsunfähigkeitsversicherung?
Die häufigsten Fehler bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sind falsche Gesundheitsangaben, eine zu geringe BU-Rente, eine zu kurze Laufzeit sowie die Auswahl eines Tarifs rein nach dem Preis. Auch fehlende Nachversicherungsoptionen und schlechte Vertragsbedingungen können im Leistungsfall zu erheblichen Problemen führen.
Warum müssen Gesundheitsfragen ordentlich beantwortet werden?
Die ordentliche Aufarbeitung der Gesundheitsfragen ist entscheidend, da falsche oder unvollständige Angaben dazu führen können, dass der Versicherer im Leistungsfall die Zahlung verweigert. Daher sollten alle Angaben vollständig und korrekt gemacht sowie im Idealfall durch Arztunterlagen abgesichert werden.
Was bedeutet Verzicht auf abstrakte Verweisung?
Der Verzicht auf abstrakte Verweisung bedeutet, dass der Versicherer dich im Leistungsfall nicht auf einen anderen Beruf verweisen darf, den du theoretisch noch ausüben könntest. Diese Klausel ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal moderner BU-Tarife.
Kann man eine BU später ohne Gesundheitsprüfung erhöhen?
Ja, wenn der Tarif eine sogenannte Nachversicherungsoptionen enthält. Diese ermöglicht es, die BU-Rente bei bestimmten Ereignissen wie Gehaltserhöhungen oder Familiengründung ohne erneute Gesundheitsprüfung anzupassen.
Sollte man eine BU-Versicherung online oder mit Beratung abschließen?
Aufgrund der Komplexität der Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine individuelle Beratung in den meisten Fällen sinnvoll. Ein Experte kann helfen, Fehler zu vermeiden, die passenden Bedingungen auszuwählen und den Vertrag optimal auf die persönliche Situation abzustimmen.