Vorsorge & Investment für Kammerberufe

Langfristiger Vermögensaufbau mit System

Sie haben Jahre in Ihre Ausbildung investiert, arbeiten hart und verdienen gut. Aber kommt auch genug für später an? Als Arzt, Anwalt, Architekt oder Steuerberater haben Sie besondere Möglichkeiten beim Vermögensaufbau – aber auch besondere Verantwortung. Ihre Altersvorsorge und Ihr Investment verdienen mehr als Zufall – sie verdienen eine klare Strategie.

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Ein Moment der Reflexion
- und plötzlich zählt jede Entscheidung

Sie haben jahrelang studiert, Ihre Karriere aufgebaut und ein gutes Einkommen erreicht. Doch wenn Sie ehrlich sind: Haben Sie eine klare Strategie für Ihre finanzielle Zukunft? Wissen Sie, wie viel Sie für die Rente brauchen? Nutzen Sie die richtigen Vorsorge-Instrumente? Liegt Ihr Geld optimal angelegt?

Ein selbstständiger Steuerberater verdient gut, hat aber keine gesetzliche Rente. Sein Versorgungswerk reicht nicht aus. Er weiß, dass er privat vorsorgen muss – aber wie? Basisrente? ETFs? Immobilien? Ein Arzt zahlt seit Jahren in sein Versorgungswerk ein, hat aber nie berechnet, ob das im Alter reicht. Ein Architekt hat Geld auf dem Tagesgeldkonto liegen – und verliert Jahr für Jahr durch Inflation.

Die Realität für viele Kammerberufe: Trotz gutem Einkommen fehlt eine klare Strategie für den Vermögensaufbau. Die Altersvorsorge wird aufgeschoben, Investitionsentscheidungen auf die lange Bank geschoben, Chancen verpasst.

Als Arzt, Anwalt, Architekt, Steuerberater oder Ingenieur unterscheidet sich Ihre Situation fundamental von Angestellten in der gesetzlichen Rentenversicherung. Sie brauchen eine Vorsorge- und Investment-Strategie, die zu Ihrer Berufsgruppe passt, Ihre Versorgungswerk-Leistungen berücksichtigt und langfristig funktioniert.

 

Sie sind unsicher, ob Ihre Altersvorsorge ausreicht?

Viele Kammerberufler haben zwar ein Versorgungswerk oder zahlen in verschiedene Vorsorge-Instrumente ein – aber ob das im Alter wirklich reicht, ist eine andere Frage. In einem kostenlosen Erstgespräch berechnen wir Ihre Versorgungslücke, analysieren Ihre aktuelle Vorsorgestrategie und zeigen Ihnen konkret, welche Maßnahmen sinnvoll sind. Ohne Verpflichtung, dafür mit klaren Handlungsempfehlungen.

Der entscheidende Unterschied:
Versorgungswerk vs. gesetzliche Rente

Viele Kammerberufler verlassen sich auf ihr Versorgungswerk und glauben, damit ausreichend abgesichert zu sein. Das ist oft ein Trugschluss. Die Unterscheidung zwischen verschiedenen Vorsorge-Systemen hat sehr praktische Auswirkungen auf Ihre finanzielle Zukunft.

Die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert als Umlagesystem. Heutige Beitragszahler finanzieren heutige Rentner. Angestellte Kammerberufe zahlen ein und erhalten später Rente – aber oft deutlich weniger als ihr vorheriges Gehalt. Selbstständige und Freiberufler sind meist gar nicht gesetzlich rentenversichert.

Berufsständische Versorgungswerke funktionieren ähnlich, sind aber kapitalgedeckt. Ihre Beiträge werden angelegt und verzinst. Die Rendite ist meist besser als bei der gesetzlichen Rente. Aber: Auch Versorgungswerke reichen selten allein aus, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten.

Ein selbstständiger Rechtsanwalt zahlt seit 20 Jahren in sein Versorgungswerk ein. Er rechnet mit etwa 2.500€ Rente monatlich. Sein aktuelles Nettoeinkommen: 5.500€. Die Versorgungslücke: 3.000€ monatlich. Ohne zusätzliche private Vorsorge droht im Alter ein erheblicher Einkommensverlust. Mit systematischem Vermögensaufbau kann er diese Lücke schließen.

Die Säulen Ihrer Altersvorsorge

Eine solide Altersvorsorge für Kammerberufe ruht auf mehreren Säulen – welche für Sie relevant sind, hängt von Ihrer individuellen Situation ab.

Versorgungswerk optimal nutzen

Ihr berufsständisches Versorgungswerk ist oft die Basis. Pflichtbeiträge sind festgelegt, aber freiwillige Höherversicherung ist meist möglich und steuerlich attraktiv. Wir analysieren Ihre Versorgungswerk-Leistungen und zeigen Optimierungspotenziale.

Basisrente (Rürup-Rente)

Besonders für Selbstständige interessant: Hohe steuerliche Förderung, flexible Einzahlungen, Pfändungsschutz. Beiträge sind als Sonderausgaben absetzbar. Aber: Nur als lebenslange Rente auszahlbar, nicht vererbbar.

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Für Arbeitgeber und Angestellte relevant: Mitarbeiterbindung, steuerliche Vorteile, Arbeitgeberzuschuss. Wir entwickeln bAV-Konzepte für Ihre Praxis oder prüfen Ihre bestehende bAV als Angestellter.

ETF-Investment

Transparent, kosteneffizient, flexibel: ETFs sind ideal für langfristigen Vermögensaufbau. Breite Diversifikation, niedrige Kosten, jederzeit verfügbar. Wir entwickeln ETF-Strategien passend zu Ihrem Risikoprofil.

Nachhaftung:
Langfristige Perspektive bis ins Alter

Bei Vorsorge und Investment geht es nicht um Nachhaftung im klassischen Sinn – sondern um langfristige Planung, die bis ins hohe Alter trägt. Die Frage ist: Funktioniert Ihre Strategie auch in 30 oder 40 Jahren noch?

Wichtige langfristige Überlegungen:

Ihre Vorsorge-Strategie muss verschiedene Lebensphasen abdecken: Berufsaufbau, Familiengründung, Karrierehöhepunkt, Ruhestand. Was heute funktioniert, muss auch morgen noch passen. Flexible Anpassungen sind wichtig.

Inflationsschutz ist entscheidend:

2% Inflation bedeuten: 1.000€ heute sind in 30 Jahren nur noch ca. 550€ wert. Ihre Altersvorsorge muss diesen Kaufkraftverlust ausgleichen. Reine Zinsprodukte reichen meist nicht – Sachwerte wie Aktien (ETFs) oder Immobilien sind wichtig.

Entnahmestrategie im Alter:

Es geht nicht nur ums Ansparen, sondern auch ums Entsparen. Wie entnehmen Sie Ihr Vermögen im Alter optimal? Welche Reihenfolge macht steuerlich Sinn? Wie bleiben Sie liquide?

Wir entwickeln eine Strategie, die nicht nur bis zur Rente trägt, sondern Ihr gesamtes Leben begleitet.

Typische Risiken nach Berufsgruppen

Welche Vorsorge-Strategien passen zu Ihnen?

Jeder Kammerberuf hat unterschiedliche Vorsorge-Situationen. Während Selbstständige keine gesetzliche Rente haben, sind Beamte durch Pension gut abgesichert. Angestellte haben andere Bedürfnisse als Praxisinhaber. Diese Unterschiede müssen sich in Ihrer Strategie widerspiegeln.

Ärzte & Heilberufe

Versorgungswerk, Praxiswert und flexible Vorsorge

Typische Situation:

  • Versorgungswerk als Basis (oft ausreichende Rente)
  • Hohe Einkommen, aber schwankend zwischen Assistenz und Niederlassung
  • Praxiswert als Altersvorsorge (Verkauf bei Ruhestand)
  • Häufige Karrierewechsel (Klinik → Praxis → zurück)

Ein Chirurg arbeitet 15 Jahre in der Klinik, lässt sich dann nieder und baut eine eigene Praxis auf. Seine Vorsorge-Strategie muss diese Wechsel abbilden: Versorgungswerk läuft durch, zusätzlich Basisrente für höhere Einkommen in der Praxis, ETF-Sparplan für Flexibilität. Der Praxiswert (Verkauf mit 65) wird Teil seiner Altersvorsorge. Wichtig: Flexible Anpassungen bei Karrieresprüngen und realistische Einschätzung des Praxiswerts.

Rechtsanwälte & Steuerberater

Versorgungswerk-Lücken und selbstständige Vorsorge

Typische Situation:

  • Versorgungswerk oft nicht ausreichend
  • Als Selbstständige: Große Versorgungslücke
  • Schwankende Einkommen je nach Auftragslage
  • Oft späte Selbstständigkeit (erst angestellt, dann Kanzleigründung)

Ein Steuerberater gründet mit 35 seine eigene Kanzlei. Sein Versorgungswerk-Anspruch ist gering, da er erst kurz einzahlt. Er rechnet mit etwa 1.200€ Versorgungswerk-Rente. Sein Bedarf im Alter: 3.500€. Versorgungslücke: 2.300€ monatlich. Seine Strategie: Basisrente mit hohen Einzahlungen (steuerlich optimal), ETF-Sparplan für Flexibilität, später eventuell Immobilie als Kapitalanlage. Wichtig: Früh starten und kontinuierlich einzahlen, auch bei schwankenden Einkommen.

Architekten & Ingenieure

Wechsel zwischen angestellt und selbstständig

Typische Situation:

  • Häufige Wechsel zwischen Anstellung und Selbstständigkeit
  • Projektbezogene Einkommen (mal mehr, mal weniger)
  • Versorgungswerk nur bei Selbstständigkeit
  • Als Angestellte: Gesetzliche Rente (oft niedrig)

Ein Architekt arbeitet abwechselnd in großen Büros und eigenen Projekten. Seine Vorsorge ist fragmentiert: Mal gesetzliche Rente, mal Versorgungswerk, Lücken dazwischen. Seine Strategie: Flexible Vorsorge-Instrumente, die unabhängig vom Beschäftigungsstatus funktionieren – ETF-Sparplan (läuft immer durch), Basisrente (flexible Einzahlungen möglich), private Rentenversicherung als Ergänzung. Wichtig: Kontinuität trotz Karrierewechsel und realistische Planung bei schwankenden Einkommen.

Wie Ihre Vorsorge zusammenspielt

Ihre Altersvorsorge ist ein System verschiedener Bausteine, die ineinandergreifen sollten. Sie deckt Ihr Einkommen im Alter ab. Doch was ist mit Liquidität, Flexibilität und Vermögensaufbau für andere Ziele?

Was deckt Ihre Altersvorsorge ab:

Ihr Einkommen im Ruhestand – durch Versorgungswerk, Basisrente, private Rentenversicherung und Kapitalentnahmen aus Investments erhalten Sie lebenslang Geld.

Was sie NICHT deckt:

Kurzfristige Liquidität (Notgroschen), größere Anschaffungen vor der Rente, Vermögensaufbau für Kinder, flexible Verfügbarkeit. Hier brauchen Sie zusätzlich liquide Anlagen wie ETFs, Tagesgeld oder andere flexible Investments.

Future Invest entwickelt ein ganzheitliches Konzept, in dem Altersvorsorge, Liquiditätsreserven und flexibles Investment optimal verzahnt sind – passend zu Ihren Lebenszielen und Ihrer Situation.

Warum wir?

Warum Future Invest für Ihre Vorsorge & Investment?

Tim Sander und Navpreet Singh haben Future Invest 2021 gegründet, um Kammerberuflern eine Finanzberatung zu bieten, die transparent rechnet statt zu verkaufen. Als unabhängiger Finanzberater sind wir nicht an Fondsgesellschaften gebunden und können wirklich neutral beraten.

Unser Beratungsprozess

Wir analysieren zunächst Ihre aktuelle Vorsorgesituation: Versorgungswerk-Ansprüche, bestehende Verträge, Vermögenssituation. Wie groß ist Ihre Versorgungslücke? Welche Instrumente nutzen Sie bereits?

Dann definieren wir gemeinsam Ihre Ziele: Wann möchten Sie in Rente gehen? Welchen Lebensstandard streben Sie an? Welche weiteren finanziellen Ziele haben Sie (Immobilie, Kinder, Sabbatical)?

Schließlich entwickeln wir eine maßgeschneiderte Strategie: Welche Vorsorge-Bausteine passen zu Ihnen? Wie sollte Ihr Investment-Portfolio aussehen? Welche steuerlichen Aspekte gibt es? Das Ergebnis: Eine klare Strategie, die zu Ihnen passt.

Ihr nächster Schritt

Aufschieben kostet Rendite.

Anfangen schafft Sicherheit.

Buchen Sie jetzt Ihr kostenloses Erstgespräch. In 30 Minuten analysieren wir:

  • Ihre aktuelle Vorsorgesituation (inkl. Versorgungswerk)
  • Ihre Versorgungslücke im Alter
  • Passende Vorsorge- und Investmentstrategien
  • Optimierungspotenziale bei Steuern und Kosten
  • Konkrete erste Schritte für Ihren Vermögensaufbau

Häufig gestellte Fragen zu Vorsorge & Investment

Das hängt von Ihren Beitragsjahren, Einzahlungen und Ihrem gewünschten Lebensstandard ab. Als Faustformel: Sie benötigen im Alter etwa 70-80% Ihres letzten Nettoeinkommens. Wenn Ihr Versorgungswerk das nicht abdeckt, haben Sie eine Versorgungslücke. Wir berechnen diese konkret für Ihre Situation.

Das ist keine Entweder-Oder-Frage. Basisrente bietet hohe steuerliche Vorteile, ist aber unflexibel (nur als Rente auszahlbar). ETFs sind flexibel verfügbar, bieten aber keine Steuervorteile bei Einzahlung. Optimal ist meist eine Kombination: Basisrente für Steueroptimierung, ETFs für Flexibilität. Das Verhältnis hängt von Ihrem Steuersatz und Ihrer Situation ab.

Als Faustformel: 10-20% Ihres Nettoeinkommens sollten in Altersvorsorge und Vermögensaufbau fließen. Bei Kammerberuflern mit Versorgungswerk kann es weniger sein, bei Selbstständigen ohne Versorgungswerk oft mehr. Wir berechnen Ihren konkreten Bedarf basierend auf Ihrer Versorgungslücke.

Für die meisten Anleger ja. ETFs sind transparent, kostengünstig (oft 0,1-0,3% Kosten vs. 1,5-2,5% bei aktiven Fonds) und bilden breite Märkte ab. Studien zeigen: Die meisten aktiven Fonds schlagen langfristig nicht ihren Vergleichsindex – nach Abzug der höheren Kosten. Wir setzen primär auf ETFs, ergänzen aber bei Bedarf mit spezialisierten aktiven Fonds.

Beide haben Vor- und Nachteile. Immobilien bieten Inflationsschutz und Mieteinnahmen, benötigen aber viel Kapital und sind illiquide. ETFs sind flexibel, breit gestreut und mit kleinen Beträgen besparpbar, bieten aber keine regelmäßigen Einnahmen. Oft ist eine Kombination sinnvoll: ETFs für Flexibilität, Immobilie für Stabilität – aber nur, wenn das Kapital reicht.

Als Selbstständiger mit schwankenden Einkommen ist Flexibilität wichtig. Basisrente erlaubt flexible Einzahlungen (in guten Jahren mehr, in schlechten weniger). ETF-Sparpläne können pausiert werden. Wichtig: Liquiditätsreserve aufbauen (3-6 Monatsausgaben) und kontinuierlich vorsorgen – auch wenn’s mal weniger ist.

So früh wie möglich. Dank Zinseszins-Effekt bringt früher Start deutlich mehr als späte hohe Einzahlungen. Beispiel: 200€ monatlich ab 30 (35 Jahre bei 6% Rendite) = ca. 285.000€. 400€ monatlich ab 45 (20 Jahre bei 6%) = ca. 185.000€. Doppelter Beitrag, aber 100.000€ weniger Endkapital. Früh starten zahlt sich aus.

Die Entnahmereihenfolge ist wichtig: Erst steuerpflichtige Renten (Versorgungswerk, Basisrente), dann private Renten (nur Ertragsanteil steuerpflichtig), dann ETF-Verkäufe (Abgeltungssteuer). So nutzen Sie Freibeträge optimal und minimieren die Steuerlast. Wir entwickeln eine Entnahmestrategie passend zu Ihrer Situation.