Private Krankenversicherung für Kammerberufe

Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau

Als Arzt, Anwalt, Architekt oder Steuerberater haben Sie oft die Wahl zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Diese Entscheidung beeinflusst nicht nur Ihre medizinische Versorgung, sondern auch Ihre langfristigen Finanzen. Ihre private Krankenversicherung ist mehr als Gesundheitsschutz – sie ist Ihre Investition in bestmögliche medizinische Versorgung.

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Ein Moment der Krankheit
- und plötzlich zählt jede Entscheidung

Sie haben jahrelang in Ihre Ausbildung investiert, Ihre Karriere aufgebaut und sich eine Position erarbeitet. Doch wenn es um Ihre Gesundheit geht, wollen Sie keine Kompromisse eingehen. Sie wollen Zugang zu den besten Ärzten, modernste Behandlungsmethoden und kurze Wartezeiten.

Ein Spezialist, der Ihnen sofort einen Termin gibt. Ein Einzelzimmer im Krankenhaus. Eine Behandlung nach neuesten medizinischen Standards. Die Gewissheit, dass Kosten kein Hindernis für die beste Therapie sind. Diese Sicherheit bietet eine gut gewählte private Krankenversicherung.

Die Frage ist nicht nur: PKV oder GKV? Sondern: Welcher Tarif passt wirklich zu Ihrer Situation? Welche Leistungen brauchen Sie? Und wie entwickeln sich die Beiträge langfristig?

Als Arzt, Anwalt, Architekt, Steuerberater oder Ingenieur haben Sie besondere Möglichkeiten – aber auch besondere Entscheidungen zu treffen. Ihre Private Krankenversicherung sollte zu Ihrer Lebensplanung passen, nicht umgekehrt.

Sie sind unsicher, ob PKV oder GKV für Sie die richtige Wahl ist?

Viele Kammerberufler wechseln in die PKV, ohne alle Konsequenzen zu kennen – oder bleiben in der GKV, obwohl die PKV besser passen würde. In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir Ihre konkrete Situation, vergleichen beide Systeme für Ihren Fall und zeigen Ihnen transparent, welche Option langfristig sinnvoller ist. Ohne Verpflichtung, dafür mit klaren Handlungsempfehlungen.

Der entscheidende Unterschied:
PKV vs. GKV

Viele Kammerberufler treffen die Entscheidung zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung zu schnell. Dabei ist diese Wahl weitreichend – und ab einem bestimmten Alter kaum noch rückgängig zu machen. Die Unterscheidung hat sehr praktische Auswirkungen auf Ihre Versorgung und Ihre Finanzen.

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) funktioniert nach dem Solidarprinzip. Ihr Beitrag richtet sich nach Ihrem Einkommen (ca. 14,6% plus Zusatzbeitrag), nicht nach Ihrem Gesundheitszustand. Die Leistungen sind gesetzlich festgelegt und für alle gleich. Partner und Kinder können unter bestimmten Voraussetzungen kostenfrei mitversichert werden.

Ganz anders die private Krankenversicherung (PKV). Hier zahlen Sie einen risikobasierten Beitrag, der von Ihrem Alter, Gesundheitszustand bei Eintritt und den gewählten Leistungen abhängt. Die Leistungen sind vertraglich garantiert und individuell wählbar. Jedes Familienmitglied benötigt einen eigenen Vertrag – eine kostenfreie Familienversicherung gibt es nicht.

Ein selbstständiger Anwalt mit 35 Jahren zahlt in der GKV den Höchstbeitrag von über 900€ monatlich – unabhängig von seinem tatsächlichen Einkommen. In der PKV könnte er mit einem guten Tarif deutlich weniger zahlen und gleichzeitig bessere Leistungen erhalten. Ein angestellter Arzt mit Familie hingegen sollte genau rechnen, ob die Ersparnis die Zusatzkosten für Ehepartner und Kinder aufwiegt.

Tarifwahl:
Worauf es ankommt

Die PKV-Tariflandschaft ist komplex. Entscheidend ist nicht der günstigste Beitrag heute, sondern die beste Leistung langfristig.

Ambulante Leistungen

Freie Arztwahl, privatärztliche Behandlung, alternative Heilmethoden und erweiterte Vorsorge – im ambulanten Bereich zeigen sich die ersten Unterschiede zwischen den Tarifen.

Stationäre Leistungen

Im Krankenhaus wird der Unterschied besonders deutlich: Zweibett- oder Einzelzimmer, Chefarztbehandlung, freie Krankenhauswahl und zusätzliche Wahlleistungen sind in guten Tarifen selbstverständlich.

Zahnleistungen

Zahnersatz ist einer der teuersten Bereiche. Gute Tarife erstatten 80-90% der Kosten, inklusive Prophylaxe und bei Kindern auch Kieferorthopädie.

Selbstbehalt

Ein Selbstbehalt (300€, 600€, 1.200€ oder mehr pro Jahr) senkt Ihren monatlichen Beitrag. Aber: Können Sie diese Kosten im Ernstfall problemlos tragen? Wir berechnen, welcher Selbstbehalt für Sie sinnvoll ist.

Nachhaftung:
Langfristige Perspektive

Bei der PKV gibt es keine klassische Nachhaftung wie bei Haftpflichtversicherungen. Aber es gibt wichtige Fragen zur langfristigen Planung: Wie entwickeln sich Ihre Beiträge im Alter? Was passiert bei Berufsunfähigkeit? Können Sie zurück in die GKV?

Die Beitragsentwicklung ist ein oft unterschätztes Thema. PKV-Beiträge können im Laufe der Zeit steigen – durch medizinischen Fortschritt, demografische Entwicklung und steigende Gesundheitskosten. Ihr Versicherer bildet Altersrückstellungen, um diese Steigerungen zu dämpfen. Trotzdem sollten Sie bei der Tarifwahl nicht nur auf den heutigen Beitrag schauen, sondern auch die langfristige Entwicklung berücksichtigen.

Ein Wechsel zurück in die GKV ist nach dem 55. Lebensjahr praktisch ausgeschlossen. Auch vorher ist er nur unter bestimmten Bedingungen möglich – etwa wenn Sie als Angestellter unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fallen. Diese Entscheidung ist also weitreichend.

Wir analysieren gemeinsam, wie sich Ihre Beiträge voraussichtlich entwickeln und welche Optionen Sie langfristig haben.

Typische Risiken nach Berufsgruppen

Welche Absicherungen sind für Sie entscheidend?

Jeder Kammerberuf hat unterschiedliche Anforderungen an die Krankenversicherung. Während Ärzte oft spezielle Bedürfnisse bei der Tarifwahl haben, sind es bei Selbstständigen eher die Beitragshöhen und bei Beamten die Beihilfe-Integration. Diese Unterschiede müssen sich in Ihrer Versicherung widerspiegeln.

Ärzte & Heilberufe

Besondere Anforderungen an Versorgung und Flexibilität

Typische Überlegungen:

  • Zugang zu Spezialisten ohne Wartezeiten
  • Beste stationäre Versorgung (Einzelzimmer, Chefarzt)
  • Flexible Tarifoptionen bei Karrieresprüngen
  • Kombination mit Heilfürsorge bei bestimmten Anstellungen

Ein Chirurg wechselt von der Klinik in die eigene Praxis. Seine PKV muss flexibel genug sein, um diesen Wechsel abzubilden – ohne dass er erneut eine Gesundheitsprüfung durchlaufen muss. Gute Tarife bieten Optionsrechte für solche Lebensveränderungen. Besonders wichtig für Ärzte: Tarife, die auch im internationalen Kontext leisten, falls Fortbildungen oder Auslandseinsätze anstehen.

Rechtsanwälte & Steuerberater

Optimale Balance zwischen Kosten und Leistung

Typische Überlegungen:

  • GKV-Höchstbeitrag vs. PKV-Beitrag bei Selbstständigkeit
  • Absicherung bei schwankenden Einkommen
  • Familienplanung und Kosten für Kinder
  • Flexible Selbstbehalt-Optionen

Ein selbstständiger Steuerberater zahlt in der GKV über 900€ monatlich – egal, wie sein Einkommen tatsächlich aussieht. In der PKV könnte er mit einem Selbstbehalt-Tarif 600€ zahlen und trotzdem bessere Leistungen erhalten. Aber: Plant er eine Familie, kommen Kosten für Ehepartner und Kinder hinzu. Die PKV-Entscheidung muss seine Lebensplanung berücksichtigen.

Architekten & Ingenieure

Flexibilität bei Karrierewechseln

Typische Überlegungen:

  • Wechsel zwischen angestellt und selbstständig
  • Projektbezogene Auslandseinsätze
  • Langfristige Beitragsstabilität
  • Integration mit betrieblicher Altersvorsorge

Ein Architekt arbeitet drei Jahre angestellt, gründet dann sein eigenes Büro und nimmt später wieder eine Festanstellung an. Seine Krankenversicherung muss diese Wechsel problemlos abbilden. In der PKV bedeutet das: Tarife mit guten Optionsrechten und Anpassungsmöglichkeiten. Die Entscheidung für oder gegen PKV sollte diese typischen Karrierewege berücksichtigen.

Wie Ihre Krankenversicherung zusammenspielt

Ihre Krankenversicherung ist ein zentraler Baustein Ihrer gesamten Absicherung – und beeinflusst andere Bereiche direkt. Sie deckt Ihre Behandlungskosten. Doch was ist mit Einkommensausfall bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit?

Was deckt Ihre PKV ab:

Kosten für ärztliche Behandlungen, Krankenhausaufenthalte, Medikamente, Heilmittel und – je nach Tarif – Zahnersatz, Sehhilfen und alternative Heilmethoden.

Was sie NICHT deckt:

Ihr Einkommen bei längerer Krankheit (hier greift Krankentagegeld oder BU), Pflegekosten im Alter (Pflegeversicherung), Haftungsrisiken aus Ihrer Tätigkeit (Berufshaftpflicht) oder Praxisausfallkosten (Betriebsunterbrechung).

Future Invest entwickelt ein ganzheitliches Konzept, in dem Ihre Krankenversicherung optimal mit anderen Absicherungen verzahnt ist – ohne Lücken und ohne Überschneidungen.

Warum wir?

Warum Future Invest für Ihre private Krankenversicherung?

Tim Sander und Navpreet Singh haben Future Invest 2021 gegründet, um Kammerberuflern eine Beratung zu bieten, die ehrlich rechnet statt zu verkaufen. Als unabhängiger Versicherungsmakler sind wir nicht an einzelne Versicherer gebunden und können wirklich neutral beraten.

Unser Beratungsprozess

Wir analysieren zunächst Ihre konkrete Situation: Alter, Gesundheitszustand, Einkommen, Familienplanung und Karriereperspektive. Nur so können wir beurteilen, ob PKV oder GKV langfristig sinnvoller ist.

Dann vergleichen wir – falls PKV die richtige Wahl ist – verschiedene Tarife und Anbieter. Dabei schauen wir nicht nur auf den heutigen Beitrag, sondern auch auf Beitragsstabilität, Leistungsumfang und Servicequalität im Schadenfall.

Schließlich begleiten wir Sie langfristig: Bei Tarifanpassungen, Familienveränderungen oder Karrierewechseln stehen wir Ihnen zur Seite und optimieren Ihre Absicherung kontinuierlich.

Ihr nächster Schritt

Eine falsche Entscheidung kann teuer werden.

Eine gut informierte Entscheidung gibt Sicherheit.

Buchen Sie jetzt Ihr kostenloses Erstgespräch. In 30 Minuten klären wir:

  • Ob PKV oder GKV für Ihre Situation besser passt
  • Welche Tarife optimal zu Ihrem Profil passen
  • Wie sich Beiträge langfristig entwickeln werden
  • Wie Sie Ihre Familie bestmöglich absichern
  • Welche Zusatzversicherungen sinnvoll sein können

 

Häufig gestellte Fragen zur privaten Krankenversicherung

Die PKV kann besonders attraktiv sein für gut verdienende Angestellte über der Jahresarbeitsentgeltgrenze, Selbstständige und Freiberufler (die in der GKV oft den Höchstbeitrag zahlen) sowie Beamte (dank Beihilfe). Ob sie sich in Ihrem Fall lohnt, hängt von Alter, Gesundheitszustand, Einkommen und Familienplanung ab.

Ja, grundsätzlich schon – aber Vorerkrankungen können zu Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen. Bei schweren Vorerkrankungen ist auch eine Ablehnung möglich. Wir führen anonyme Risikovoranfragen durch, um den besten Versicherer für Ihre Situation zu finden.

Ihr Versicherer bildet Altersrückstellungen, um Beitragssteigerungen im Alter zu dämpfen. Trotzdem können die Beiträge steigen. Gute Tarife bieten Beitragsentlastungskomponenten, die ab einem bestimmten Alter die Beiträge senken. Wichtig: Planen Sie diese Entwicklung von Anfang an mit ein.

Vor dem 55. Lebensjahr ist ein Wechsel unter bestimmten Bedingungen möglich – etwa wenn Sie als Angestellter unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze fallen oder eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen. Nach dem 55. Lebensjahr ist ein Wechsel praktisch ausgeschlossen. Die PKV-Entscheidung ist also weitreichend.

Das hängt von vielen Faktoren ab: Ihrem Alter bei Eintritt, Ihrem Gesundheitszustand, den gewählten Leistungen und dem Selbstbehalt. Ein 30-jähriger gesunder Selbstständiger zahlt anders als ein 45-jähriger mit Vorerkrankungen. In einem persönlichen Gespräch können wir Ihnen konkrete Beiträge für Ihre Situation nennen.

In der PKV benötigt jedes Kind einen eigenen Vertrag. Die Beiträge für Kinder sind deutlich niedriger als für Erwachsene. Bei Neugeborenen ist die Gesundheitsprüfung vereinfacht, wenn mindestens ein Elternteil bereits privat versichert ist. Die Kosten sollten Sie bei der PKV-Entscheidung einplanen.

Manche PKV-Tarife bieten eine Beitragsentlastungskomponente: Sie zahlen heute einen etwas höheren Beitrag, dafür sinkt Ihr Beitrag ab einem bestimmten Alter (z.B. ab 65). Das kann sinnvoll sein, um im Ruhestand finanziell entlastet zu werden. Ob sich das lohnt, hängt von Ihrer individuellen Situation ab.

Innerhalb Ihres Versicherers können Sie in andere Tarife wechseln – ohne erneute Gesundheitsprüfung für bereits versicherte Leistungen. Ein Wechsel zu einem anderen Versicherer ist schwieriger, da Sie Ihre Altersrückstellungen nur teilweise mitnehmen können. Wir prüfen, welche Wechseloptionen für Sie sinnvoll sind.